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von Sebastian Naturschutz 0 Kommentare

Besonderes Augenmerk widmet der Verein dem Schutz bedrohter Arten. Mit der Installation von 15 Steinkauzröhren im Jahr 1990 in der Lorscher Südgemarkung, der Vernetzung und Stillegung von Agrarflächen, der Schaffung von Feuchtbiotopen und der Anlage von Wildwiesen sahen die Lorscher Vogelschützer die Möglichkeit zur Wiederansiedlung des Steinkauzes, zumal man mit all diesen Maßnahmen auch die Voraussetzung zum Nahrungserwerb der Vögel gegeben sah. Nachdem man über vier Jahre vergeblich auf den Steinkauz gewartet hatte, stellte sich im Jahr 1994 das erste Paar zur Brut in einer Röhre ein. Recht schnell wurden aus dem einen Paar drei Paare, wobei festzustellen war, dass die kleine Population unter der Kontrolle durch die Prädatoren wie Steinmarder und Iltis litt. Das zeigte sich an Beuteresten in den Röhren selbst, an der Losung von Mardern in den Röhren, oder an Mardern, die bei Kontrolle der Röhren aus diesen flüchteten.

Wesentlich besser ist es um die Schleiereulen bestellt. In den fünf ausgebrachten Schleiereulen- Nistkästen kommen die Jungvögel deshalb ungehindert zum Ausfliegen, weil die Kästen in Gebäuden so montiert werden können, dass sie für Prädatoren nicht zugänglich sind. Übrigens: Die in Bauten in der Feldgemarkung montierten Kästen werden auch vom Turmfalken gerne zur Brut angenommen.

Steinkauz

Streuobstwiesen als Lebensraum

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