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Mit dem Bau und der Inbetriebnahme von Klärwerken entlang der Weschnitz bevölkerte sich das bis dahin lebensfeindliche Flüsschen nicht nur wieder mit den verschiedensten Fischarten, es stellten sich auch diverse Wasserpflanzen und die längst verschwundene Prachtlibelle ein. Mit ihnen kamen auch Vogelarten, die von Fischen leben, wie beispielsweise Graureiher, Kormoran, der Eisvogel und gelegentlich im Winter der Gänsesäger.

So war es eigentlich selbstverständlich, dass die beiden Vertreter des Vereins in den städtischen Kommissionen bei der Planung der Renaturierung von cirka 200 Metern Weschnitz südlich der Wattenheimer Brücke als eine der Ausgleichsmaßnahmen zur Bebauung der „Viehweide“ die Gestaltung zweier Steilwände als Nistwände für den Eisvogel in die Planung einbrachten.

Obwohl beide Wände im Winter 1999-2000 abgeschürft wurden, stellte sich bereits unmittelbar nach der Fertigstellung ein Paar Eisvögel zur Brut ein. Es folgten noch zwei weitere erfolgreiche Bruten in der Wand unmittelbar an der Wattenheimer Brücke. Seit dieser Zeit hat der Eisvogel mehrmals im Bereich der Renaturierung gebrütet. Die Tatsache einer Eisvogelbrut an der Weschnitz in der Lorscher Gemarkung ist umso bedeutungsvoller, weil noch nie zuvor ein Eisvogel in der Lorscher Gemarkung gebrütet hatte.

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