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Geschichte der Vogelzucht

Die ersten Zeugnisse einer organisierten Vogelzucht im KVV – Lorsch reichen bis weit in die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Damals wurden bevorzugt Gesangskanarien – Harzer Roller – aber auch schon die ersten Farbkanarien gezüchtet und fachkundigen Preisrichtern zur Bewertung vorgestellt.

Bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich die Vogelliebhaberei stetig weiter und fand durch die jährlichen lokalen Ausstellungen ihren gesellschaftlichen Höhepunkt. Während des Krieges kamen die Vereinsaktivitäten völlig zum erliegen und nur wenige Zuchtvögel konnten über die schlimme Zeit hinweg gerettet werden. Nach dem Krieg, einhergehend mit Neubeginn und Wiederaufbau, fanden sich auch in Lorsch wieder Vogelliebhaber zusammen, die den Grundstock für die heutige, breitgefächerte Vogelzucht im Verein legten.

In den 60er, 70er und 80er Jahren verbesserten die Vereinsmitglieder das Ausstellungswesen kontinuierlich und setzten von der Fachwelt bundesweit beachtete Maßstäbe. Heute ist aus dem ehemals nur auf die Kanarienzucht fixierter Zuchtverein ein moderner, für alle Zuchtrichtung offener Vogelliebhaber- und Vogelpflegerverein mit anerkannt hoher Fachkompetenz geworden. Das hohe Fachwissen verschiedener Mitglieder hat sich deshalb auch im Laufe der Jahre in zahlreichen Fachpublikationen und Fachvorträgen niedergeschlagen. Die zahlreichen zum Teil einmaligen Zucht- und Ausstellungserfolge sind als beispielhaft zu werten.

Die Züchter des Vereins führen jeden 3. Freitag im Monat eine Versammlung durch, in der aktuelle Themen besprochen und Fachwissen vermittelt wird. Zu diesen Züchtertreffen sind auch interessierte Nichtmitglieder herzlich eingeladen.