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von Sebastian Züchter 0 Kommentare

Beste Bewertungsergebnisse auf der  Landesmeisterschaft 2019 in Mehlingen.

Im Zeitraum vom 7. – 8.12.2019 fand in Mehlingen bei Kaiserslautern die Landesschau des DKB -Landesverbandes 14 ,, Rhein . Pfalz ,, statt.

Und wie in all den Jahren zuvor waren auch einmal mehr Lorscher Vogelzüchter dabei. Sie stellten sich mit ihren gut eingewöhnten und trainierten Nachzuchtvögeln einer wie schon so oft starken Konkurrenz. Am 5. Dezember, am Tage vor der Bewertung der Tiere durch gut ausgebildete Preisrichter, lieferten die Lorscher ihre Vögel in der Mehrzweckhalle zu  Mehlingen ein. Neben dem Fachgruppenvorsitzenden für Mischlinge, Cardueliden und Europäische Singvögel Kh. Massoth im Landesverband 14, dem unter anderem auch die Schauklasseneinteilung der Ausstellungsvögel obliegt, waren die Vereinsmitglieder Thomas Hilsdorf und Reinhold Reichl mit von der Partie. Der starke Nebel auf der Autobahn konnte die gute Stimmung der Lorscher Zuchtfreunde nicht trüben, denn sie waren sich der Qualität ihrer mitgeführten Vögel durchaus bewusst. Noch am selben Tag wurden die Schauklassen eingeteilt und die aus dem Einzugsgebiet des Verbandes angelieferten Schauvögel in die Regale verbracht. Dabei zeigte es sich schon, dass auch in diesem Jahr die Konkurrenz durchaus was zu bieten hatte. So standen neben Dompfaffen und Weissflügelgimpel auch Kiefernkreuzschnäbel, die in Asien heimischen Himalayakreuzschnäbel, Magellanzeisige, Mexicozeisige und Birkenhänflinge, alle in Topform, in Konkurrenz.  Die Lorscher Züchter hielten ebenfalls mit verschiedenen Finkenarten dagegen. Thomas Hilsdorf brachte 2 Hakengimpel, Reinhold Reichl 2 Kollektionen Bartzeisige, einen Schwarzkopfgrünfinken und einen Chinagrünfink, sowie Erik und Karlheinz Massoth ihre Erlenzeisige.

Am 6. Dezember, dem Tag der Bewertung schlug dann auch die Stunde der Wahrheit. Können sich unsere Vögel gegen die starke Konkurrenz wie schon so oft in den zurückliegenden Jahren behaupten oder nicht? Das war die bange Frage die die drei Lorscher vor und während der Bewertung um trieb. Gibt es eine schöne Bescherung am Nikolaustag? Als erster bekam  Kh. Massoth die Bewertungsergebnisse in die Hand da ihm als Fachgruppenvorsitzenden auch die Auswertung der Ergebnisse obliegt. So konnte er als ersten Lorscher Landesmeister Reinhold Reichl beglückwünschen dessen Kollektion Bartzeisige, 4 Männchen, 366 Punkte erzielten und die Konkurrenz hinter sich lassen konnte. Reichl war aber noch in einer anderen Disziplin  mit einem guten Schwarzkopfgrünfink und einem Chinagrünfink am Start.

Und in dieser Disziplin reichten dem Chinagrünfinken 92 Punkte um Reichl den 2. Meistertitel am Nikolaustag zu bescheren.

Inzwischen waren auch die beiden Hakengimpel von T. Hilsdorf bewertet worden. Wobei das weibliche Tier 92 und das Männchen 94 Punkte vom sehr erfahrenen Preisrichter zugesprochen bekamen. Nur, der starke Mitkonkurrent, ein Kiefernkreuzschnabel war gleich auf und beide Vögel wurden vom Preisrichter bis zum Ende der Bewertung zurückgestellt. Dann sollten beide Tiere noch von anderen Preisrichtern beurteilt werden. Schließlich ging es nicht nur um den Landesmeister sondern auch um den Championvogel bei den Cardueliden, also den höchstbewertesten  Vogel der Meisterschaft. Aber auch bei den Erlenzeisigen, seit jeher die Paradedisziplin der Massoth`s, also Vater Karlheinz und Sohn Erik, gab es gleich 2 Meistertitel für Erik Massoth. Bei der einen stand er im direkten Leistungsvergleich mit seinem Vater, dessen Zeisig 92Punkte erzielte. Das reichte aber nicht für den Titel. Erik`s Vogel brachte 93 Punkte auf die Bewertungskarte und stellte damit den Siegervogel in dieser Disziplin.

Mit einem weiteren Erlenzeisig der ebenfalls auf 93 Punkte kam sicherte sich E. Massoth den 2. Meistertitel in der Vergleichsdisziplin für mehrjährige Vögel. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Lorscher Zuchtfreunde also schon vier Meistertitel auf der sicheren Seite und ein Hakengimpel noch im Rennen um Meistertitel und Championvogel. Wie würde das Rennen um die Punkte und Titel ausgehen? Die Spannung erreichte zum Ende der Bewertung Ihren Höhepunkt als der Hakengimpel von T. Hilsdorf und dessen starker Mitkonkurrent, ein Kiefernkreuzschnabel, noch einmal auf den Bewertungstisch kamen und gleich von mehreren  Preisrichtern beurteilt wurden. Die Meinungen der Preisrichter gingen zunächst auseinander und es wurden Argumente für und wider ausgetauscht. Jedoch sollte sich am Ende der qualitätsvollere Vogel durchsetzen. Und das war der Hakengimpel von Hilsdorf der die Höchstbewertung von 94 Punkten halten und damit sowohl den Meistertitel als auch den prestigeträchtigen Championtitel erzielen konnte.

Fünf Meistertitel und den Champion, den höchstbewerteten Vogel der Schau, besser hätte die Meisterschaft für die Zuchtfreunde nicht laufen können. In allen teilgenommenen Disziplinen die Meister gestellt! Die Lorscher waren einfach nur happy, so der Fachgruppenvorsitzender Massoth.

Und er brachte das Ereignis mit den Worten an diesem 6. Dezember 2019 auf den Punkt : ,, DAS WAR WIRKLICH EINE SCHÖNE BESCHERUNG ´´,.

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