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Naturschutz

Seit seiner Gründung im Jahr 1929 bemüht sich der Verein um den Schutz der freilebenden Vogelwelt. War es zunächst mit einem Vogelschutzgebiet in der „Remiese“ zu Beginn der dreißiger Jahre, so folgten nach dem Krieg die Ausweisung eines Waldstücks an der Mannheimer Strasse als Vogelschutzgebiet und im Jahr 1979 die Ausweisung der Weschnitzinsel und des sog. Rückhaltebeckens mit 200 Hektar Wiesenfläche zum „Naturschutzgebiet Weschnitzinsel von Lorsch“. Zwischendurch betonierte man fünf Tränken im Lorscher Wald, nachdem dort infolge der Trockenheit alle natürlichen Tränken verlandet waren. Im Jahr 1975 beteiligte sich der Verein mit Vorschlägen zur Gestaltung der Flurbereinigung, mit dem Ergebnis eines Feuchtbiotops in der „Unner“ im Lorscher Bruch, der Vernetzung der Südgemarkung mit Buschwerk entlang der Gräben und später mit der früheren Lorscher Sandgrube als weiterem Feuchtbiotop in der Südgemarkung. Durch die Stillegung von intensiv genutzten Agrarflächen schuf der Verein eine Wildwiese am Bruchhäuschen und eine Streuobstwiese mit Feuchtbiotop und Bruchwäldchen in der „Unner“. Mit der Ausbringung von Kauzröhren holte man nach über dreißig Jahren Abwesenheit den Steinkauz in die Gemarkung zurück, man förderte die Rückkehr des Weißstorchs mit Nestmasten und sorgte innerhalb einer Ausgleichsmaßnahme an der Weschnitz mit Brutwänden für den Eisvogel für dessen erstmaliges Brüten in der Lorscher Gemarkung.

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Feuchtbiotop an der 3398

Tafelente mit Kücken

Wichtige Beiträge zum Thema Naturschutz:

Naturschutzgebiet „Weschnitzinsel von Lorsch“

Zwischen Neuer Weschnitz und dem Damm des Weschnitz-Rückhaltebeckens liegt das Naturschutzgebiet „Weschnitzinsel von Lorsch“. Mit seiner 200 Hektar großen Wiesenfläche sollte es vor allem dem Großen Brachvogel, dem Kiebitz und anderen Wiesenbewohnern, wie (...)

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Zur Geschichte des Weißstorchs

Zumindest bis Ende der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts war der Weisstorch der Charaktervogel des Hessischen Rieds. In jedem Dorf gab es wenigstens ein Storchenpaar. Dennoch gibt es keine eindeutigen Erkenntnisse darüber, seit (...)

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Artenschutz: Den Steinkauz in die Gemarkung zurückgeholt

Besonderes Augenmerk widmet der Verein dem Schutz bedrohter Arten. Mit der Installation von 15 Steinkauzröhren im Jahr 1990 in der Lorscher Südgemarkung, der Vernetzung und Stillegung von Agrarflächen, der Schaffung von Feuchtbiotopen und (...)

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Renaturierung der Weschnitz und Eisvogel

  Mit dem Bau und der Inbetriebnahme von Klärwerken entlang der Weschnitz bevölkerte sich das bis dahin lebensfeindliche Flüsschen nicht nur wieder mit den verschiedensten Fischarten, es stellten sich auch diverse Wasserpflanzen und (...)

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